Yoga

Wenn wir Yoga nicht einfach zu einer neuen Art von Gymnastik degradieren wollen, müssen wir alle Aspekte, die uns als Mensch auszeichnen, mit einbeziehen:

  1. Der physische Körper - Diese Ebene ist meist der Zugang zum Yoga, aber es ist bei weitem nicht die wichtigste Ebene. Sie ist meist der Türöffner, um sich im Laufe der Zeit auf die nächsten Ebenen einzulassen. Aber durch die Körperübungen machen wir die wichtige Erfahrung, dass wir Einfluss auf die nächsten Ebenen haben.
  2. Unsere Lebensenergie oder Vitalität - Sie ist die Grundlage für alle Prozesse, die in uns stattfinden und wenn sie fehlt, dann fällt uns sogar das Denken schwer. Oder, was in unserer Gesellschaft verbreiteter ist: Wenn die Lebensenergie nicht unter Kontrolle ist, dann macht der Geist mit mir was er will und nicht umgekehrt. Ich komme nicht mehr zur Ruhe. Durch die Kontrolle der Lebensenergie entwickeln wir Selbstbewusstsein und Eigenverantwortung.
  3. Unsere Gefühle - In Verbindung damit steht auch unser Unterbewusstsein. Das ist die Ebene, die uns in unserem Leben antreibt. Sie treibt uns weg vom Leid und hin zur Freude. Aber es ist auch die Ebene, die uns die größten Probleme bereitet, denn hier stecken auch die Blockaden, die das Wissen verhindern. Das Wissen darüber, was uns wirklich glücklich macht. Ohne dieses Wissen drehen wir uns im Kreis und wundern uns über die immer gleichen Erfahrungen. In diese Ebene wollen wir meist am wenigsten hinschauen, weil da auch unsere emotionellen Schmerzen sitzen, denen wir immer aus dem Weg gehen wollen.
  4. Unser Denken - Darin enthalten unser Intellekt aber auch das Hinterfragen und Forschen. Diese Ebene gilt als die höchste Stufe des Bewusstseins und dementsprechend viel Aufmerksamkeit richten wir auf deren Entwicklung. Leider versäumen wir dabei fast gänzlich die emotionelle Entwicklung (siehe Punkt 3) und so bringen uns unsere Prägungen auf der emotionellen Ebene immer wieder in größte Schwierigkeiten. Denn Wissen verleiht Macht und Macht erfordert Verantwortungsbewusstsein sonst wirkt sie zerstörerisch.
  5. Es gibt laut Yoga noch eine Ebene in uns, die uns jedoch für gewöhnlich nicht bewusst ist. Die Yogis nennen diese Ebene den Kausalkörper, weil er die Ursache aller anderen Ebenen bildet. Darin erfahren wir das zeitlose Glück, dem wir das ganze Leben lang im Außen hinterher laufen. Unbewusst versuchen wir mit all unseren Unternehmungen immer wieder dieses Glück zu erreichen, was uns jedoch nicht gelingt, da wir an der falschen Stelle danach suchen.

Dazu Swami Vishnu Devananda: „Yoga bedeutet Vereinigung. Es zeigt uns, wie wir all unsere Lebenskräfte zusammen bringen, indem wir sie nach innen richten. Das Ziel ist glücklich sein und glücklich sein liegt in uns. Du kannst auf der Welt hingehen, wo du willst, in Nachtclubs und Restaurants, nach London oder Paris und immer noch kein Glück finden. Wenn Glück in Paris gefunden werden könnte, dann müssten alle Pariser glücklich sein. Wenn Glück zuhause bei der Familie ist, dann müsstet ihr alle glücklich sein - aber seid ihr es? Glück existiert nicht im Außen. Glück, das Königreich des Himmels, liegt in dir.“

Und Yoga ist der Weg dazu.

In meinen Kursen führe ich Sie Schritt für Schritt durch alle Ebenen. Dadurch verfeinert sich Ihre Wahrnehmung nach innen aber auch nach außen in Ihr Umfeld. Der Körper, die Verspannungen und Schmerzen, zeigt uns auf, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist und es liegt an uns, unsere Wahrnehmung zu schulen, damit wir die Ursachen aufspüren können und die liegen auf der geistig-seelischen Ebene.

Das ist eigentlich unsere tägliche Erfahrung im Arbeitsalltag. Obwohl wir vielleicht einen Beruf ausüben, der uns körperlich kaum fordert, sind wir am Abend müde und ausgelaugt, eventuell auch gestresst und genervt. Am nächsten Morgen tut uns der Körper weh und dann geht das Ganze von vorne los. Der Körper zeigt´s uns, er ist nicht die Ursache!

Würden wir uns nur mit dem physischen Körper beschäftigen, dann ist das zwar ganz angenehm, aber es würde sich auf Dauer keine Änderung einstellen. Das ist der ständige Yo Yo-Effekt. Durch die Weiterführung in die anderen Ebenen erlangen Sie immer mehr das Gefühl für die feinen Energien, denen Sie den ganzen Tag ausgesetzt sind und die Ihnen letztlich das Leben schwer machen.

Dadurch erst haben Sie die Möglichkeit gegen zu steuern und aus dem ewigen Hamsterrad heraus zu treten.

Das alles ist natürlich nicht mit einem Kurs zu bewerkstelligen, denn es ist ein aufbauender Prozess. Aber wenn Sie sich wirklich darauf einlassen, werden Sie in relativ kurzer Zeit deutliche Veränderungen bemerken.

Wenn Sie den Wunsch nach persönlicher Begleitung haben, um tiefliegende Probleme anzugehen, dann klicken Sie bitte auch auf den Therapie-Button.

kopfstand schrift

yoga

Stundenplan

Yoga-Standard

Montag, 20.00 Uhr

 

Yoga-Sanft

Dienstag, 20.00 Uhr

 

Dauer jeweils 90 Minuten


10 Minuten vorher ankommen
erleichtert das Einlassen!

In den Ferien finden keine Stunden statt.

box-bottom